Thorsten Eder
27. February 2026
Ich hatte einen Termin zur Blutabnahme/Untersuchung vereinbart und dazu eine Liste mit Laborwerten mitgebracht, die ich im Zusammenhang mit meiner Ernährung und meinen sportlichen Aktivitäten gern abklären lassen wollte. Die Blutabnahme wurde zunächst von einer Helferin durchgeführt. Im anschließenden Gespräch hat die Ärztin dann abgelehnt, mich weiter zu behandeln, mit der Begründung, dass sie allein entscheidet, welche Werte untersucht werden. Wörtlich fiel außerdem sinngemäß: „…habe ich nicht notwendig, auf irgendwelche Instagram-Sachen einzugehen.“ Eine gemeinsame Besprechung, welche Parameter medizinisch sinnvoll sind (oder ein alternatives Vorgehen), fand nicht statt. Mir ist klar, dass Ärztinnen und Ärzte die Indikation und Diagnostik fachlich verantworten. Gleichzeitig: Wenn es an dieser Stelle schon so schwierig ist, kann ich mir nicht vorstellen, bei dieser Ärztin weiter in Behandlung zu sein. Gerade bei komplexeren Herausforderungen wünsche ich mir Offenheit und eine unvoreingenommene, gemeinsame Einordnung – statt Prinzipien, die aus meiner Sicht verhindern, moderne und aktuelle Erkenntnisse angemessen zu berücksichtigen.