Marina R
20. September 2025
Erkältungslindernde Medikamente werden nicht verkauft Ich war noch heute in der Apotheke, um mich prophylaktisch mit Grippostad C einzudecken, da ich nächste Woche die wichtigste Geschäftsreise des Jahres habe und vorbereitet sein möchte, falls ich krank werde (halbe Familie ist gerade krank). Über 40 Jahre musste ich alt werden, um zu erleben, dass mir ein frei verkäufliches Produkt verweigert wurde. Stattdessen wurde mir geraten, sollte ich krank werden, solle ich mich „rausziehen“ – das müsse mein Arbeitgeber dann eben akzeptieren. Problem nur: Ich bin hier selbst die Unternehmerin und Arbeitgeberin. Was ich in meinem Fall machen soll, konnte mir der Mitarbeiter nicht beantworten. Verkaufen wollte er mir das Produkt ebenfalls nicht. Begründung: Grippostad C könne zu Herz-Kreislauf-Störungen führen und hilft nicht. Anstatt von oben herab seine „Macht“ auszuspielen, wäre es meiner Meinung nach eine ECHTE Beratung gewesen, meine Lebensrealität abzufragen und nach einer Lösung zu suchen, die im Krankheitsfall wenigstens etwas Linderung verschafft. Jeder, der Kleinkinder hat, Verantwortung trägt oder eigene Projekte leitet, steht immer wieder vor der Situation, durchhalten zu müssen. Sich bei jeder Erkältung „rauszuziehen“ ist ein Luxus, der in meinem und vielen anderen Leben schlicht nicht existiert. Ich freue mich für den besagten Mitarbeiter, dass es bei ihm offenbar so ist – für mich als Kundin war das keine Hilfe. Fazit: Bei Erkältungen hat man diese Apotheke definitiv nicht an seiner Seite!