Julia Mueller
24. January 2026
Beim ersten Besuch mit Privatrezept wurde das Medikament bestellt und am nächsten Tag abgeholt. Beratung oder Hinweise zum Medikament gab es keine – offenbar optional. Beim zweiten Besuch mit Privat- und Kassenrezept war das Privatrezept problemlos, beim Kassenrezept jedoch die Aussage: „Da bekommen wir kein Geld.“ Die vorgeschlagene Lösung: Ich zahle privat, bekomme eine Rechnung und soll mich selbst um die Erstattung bei der Krankenkasse kümmern. Ein sehr kundenfreundlicher Ansatz. Nach meiner Ablehnung sollte das Privatrezept trotzdem einbehalten und eingelöst werden, was ich ebenfalls nicht wollte. Beim Verlassen der Apotheke folgte noch ein freundliches „Danke für Ihr Verständnis.“ Ironie verstanden. Zum Glück gibt es mehrere Apotheken in der Umgebung, bei denen Beratung und Service offenbar noch zum Standard gehören.