Eli Kern
24. February 2026
Sexuelle Anmache durch den Inhaber - Vorsicht an alle Frauen Vor etwa eineinhalb Jahren suchte ich diese Apotheke auf – ein Besuch, der mir bis heute in unangenehmer Erinnerung geblieben ist. Als Kundin erwarte ich in einer Apotheke Professionalität, Diskretion und Respekt. Stattdessen erlebte ich ein Verhalten, das diesen Standards diametral widerspricht. Der Inhaber, der schätzungsweise etwa 50 Jahre älter ist als ich, musterte mich zunächst von oben bis unten in deutlich sexualisierender Weise. Anschließend bemerkte er, er „stehe auf Frauen wie mich“, auch wenn seine Freunde angeblich sagten, er würde „nur auf Blondinen stehen“. Eine derart persönliche und anzügliche Aussage ist in einem pharmazeutischen Beratungskontext vollkommen inakzeptabel. Offenbar war er derart damit beschäftigt, mich anzumachen, dass er meine Bestellung falsch aufnahm – was ich erst beim Abholen bemerkte. In der Situation selbst war ich perplex und habe mich nicht unmittelbar gewehrt; ein Moment der Sprachlosigkeit, den vermutlich viele Frauen aus ähnlichen Situationen kennen. Zwei Tage später kehrte ich zurück, um ihn zur Rede zu stellen. Er stellte sich jedoch ahnungslos, behauptete sinngemäß, sich an nichts erinnern zu können, und tat so, als habe er mich noch nie gesehen. Eine Entschuldigung blieb aus. Ich habe den Vorfall der zuständigen Apothekerkammer gemeldet und kann kaum nachvollziehen, dass er weiterhin unbeanstandet seine Apotheke führt. Noch heute – 1,5 Jahre später – denke ich regelmäßig daran, insbesondere wenn ich daran vorbeilaufe. Eine aufrichtige Entschuldigung wäre das Mindeste gewesen.