Dirk Breitenstein
19. January 2026
Ich bin maßlos enttäuscht vom menschlichen Umgang in dieser Apotheke. Wir waren am Abend des 16.01.2026 mit unserer 14 Monate alten Tochter, die hohes Fieber hatte, in der Notaufnahme. Dort wurden uns andere Fieberzäpfchen verschrieben, als wir bisher benutzt hatten. Eine kurze Internet-Recherche ergab, dass die Apotheke im Luchscenter bis 21:00 Uhr geöffnet hat. Ich kam um genau 20:55 Uhr an – die Tür war bereits verschlossen. Ein älterer, groß gewachsener Herr mit weißen Haaren, der sich im Laden befand, ignorierte mich zunächst völlig, obwohl ich mit dem Rezept aus dem Krankenhaus sichtbar am Nachtschalter stand. Erst nach einiger Zeit nahm er wortlos das Rezept entgegen, tippte kurz am PC und gab es mir mit der knappen Aussage zurück: „Haben wir nicht, wir haben auch keinen Notdienst.“ Auf meine dringende Bitte nach einem vergleichbaren Präparat für das kranke Kind zur Überbrückung der Nacht verwies er mich lediglich auf das Schild der Notdienst-Apotheke in Dinslaken. Das Unfassbare: Als ich am nächsten Morgen erneut in der Apotheke nachfragte, war genau dieses Medikament plötzlich vorrätig und ein sehr freundlicher Mitarbeiter konnte es mir sofort aushändigen. Es ist eine Frechheit, Eltern mit einem fiebernden Kleinkind kurz vor Ende der offiziellen Öffnungszeit so abzuweisen und fälschlicherweise zu behaupten, ein Standard-Medikament sei nicht vorrätig. Hier fehlt es offensichtlich an jeglicher Berufsethik und Empathie.