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Iii Ppp
25. September 2025
Als 19köpfige Pilgergruppe auf dem Mosel-Camino waren wir sehr froh und dankbar diese Pilgerherberge als Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen.
Um so mehr verwunderlich, dass ein Gast (sehr, sehr ausführlich) kein gutes Haar an der Eberhardsklause gelassen hat.
Er kennt anscheinend nicht den Unterschied zwischen einem Hostel und einem Hotel.
Die Einfachheit und Zweckmäßigkeit des Hauses hat für uns PilgerInnen vollkommen ausgereicht.
Nach langer Wanderschaft freut man sich einfach nur auf ein Bett, das man sehr gerne selbst bezieht!
Das jedes Zimmer (sehr sauber) ein eigenes Bad hat, ist schon etwas Besonderes.
Das Frühstück ist für eine Herberge sehr gut, sogar Brötchen konnten wir nachbestellen.
Im sonntags geöffneten Dorfladen findet man alles, was man braucht.
VIELEN LIEBEN DANK an die Gemeinde Klausen und ihre HelferInnen!
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P. Rothenh.
24. September 2025
Sept 2025. Anlässlich einer Pressereise zum Thema Mosel-Weinfeste übernachten wir in der Eberhardsklause. Sie wird von der Stadt betrieben und bietet versch. Zimmergrößen. Wir kommen spät nachts an. Stellen den Wagen vor der Herberge ab. Am Morgen wird geklopft und versucht die Türe zu öffnen. Im Flur dann eine laute Tirade einer Dame mit Vorwürfen. Als Gastgeber ein absolut inakzeptables Verhalten. Wir hatten Zimmer 3. Im Flur brennt alle Tage kein Licht. BS-Türen z.T. verkeilt. An der Türe außen ein Papier mit vielen Hinweisen zum Thema Hygiene. Das Zimmer selbst: Kühler, steriler Gewerbefussboden. Das Bett mit einer dünnen Matratze, das Kopfteil an der Heizung. Ein NoGo. Die Betten müssen selbst bezogen werden. In einer Jugendherberg evtl. noch OK. Hier nicht. Kein Nachttisch oder Ablage am Bett. Dünne einfache Vorhänge, die keinerlei Verdunkelung zulassen. Auch Nachts bleibt es im Zimmer durch die Straßenbeleuchtung hell. Die Doppelverglasung schützt nicht vor vorbeifahrenden Autos auf dem Pflaster. Guter Schlaf ist hier nicht möglich. Ein Wandhaken mit 4 Bügeln jegl. Art. Im Doppelz. nur ein Saalstuhl. Im Bad eine schmutzige WC-Bürste. Die zu tief liegenden Fugen der Bodenfliesen strotzen vor Schmutz. Feucht wischen reicht eben nicht. Die Dusche hat die ungünstigste Tür-Kombi, die man im Gastrobereich verbauen kann. Schmutz, Ablagerungen, Schimmel sind sichtbar. Die Lüftung extrem laut. Sogar der WC-Sitz vibriert. Wer hier nachts zum WC muss, hat für mind. 10 Min. Dauerlärm auch für die Nachbarn. Die Handtücher haben keine Aufhänger. Außer der beiden Stangen keine Möglichkeit zum Aufhängen. In den 3 Tagen kein Service. Zumindest der Müll sollte entsorgt werden. In der Zimmermappe eine 1 ½-seitige Hausordnung, in der u.a. der Verzehr von Essen verboten ist. Unser Büro agiert vorrangig als Hotel-Tourismusberater. Wir haben für Accor die Brandaudits in Zentraleuropa durchgeführt. Wir beraten auch Zeltplätze und kleine Pensionen. Wir haben in Klausen kein Sterne-Hotel erwartet. Wir monieren in erster Linie das Preis-Leistungsverhältnis, das keinesfalls stimmt. Das DZ kostet 70 Euro ohne Frühst., das uns für 2 x 11 Euro angeboten wurde. Ebenso monieren wir die Hygiene und die vielen Widersprüche. Ein Rat an die Betreiber: Ein Pilger im 21. Jahrhundert ist kein bettelarmer Geplagter. Er möchte nach einem langen Weg nicht noch sein Bett beziehen müssen und all die Auflagen der HO lesen/erfüllen müssen. Und er benötigt einen guten Schlaf für den Weg. Da helfen auch die 3 schönen Worte an der Wand in diesem lieblosen Raum nicht. Wenn die Stadt schon im gastronomischen Sinkflug ist (es gibt nur noch 1 Gaststätte, die nur Getränke u Kuchen anbietet), dann möchte der Pilger wenigstens auf dem Zimmer sein Mitgebrachtes verzehren können. Positiv ist der Dorfladen zu erwähnen. Hierfür geben wir den 2. Stern. Ein großes Angebot, erstaunlich gute Öffnungszeiten, auch Sonntags. Dem GF, dem OBM der Stadt empfehlen wir mit seiner Gattin einen 2-tägigen Aufenthalt in Zimmer 3 für 140 Euro ohne F und ein Umdenken. Seinem Team ein SQD-Seminar. Auch dass wir eine Rechnung benötigen, stößt auf Probleme. Bei Abreise nicht möglich. Frau D. P. von der Stadtverwaltung belehrt uns u.a. zum Namen des OBM. Sie sollte einmal ins Impressum schauen. Bis dato (22.9.) haben wir keine Rechnung erhalten.
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Ger Voll (VollGer)
28. July 2025
Für einen Kurzaufenthalt absolut bestens geeignet. Zimmer sind spartanisch eingerichtet (Bett, 2 Stühle, Sideboard mit 4 Fächern, 2 Kleiderhacken mit 3 Bügeln), was aber zu einer Pilgerherberge passt. Die Matratzen des Doppelbettes waren sehr gut (keine Rückenschmerzen!).
Bad ausreichend groß und sauber. Was fehlt ist Seife und Shampoo (muss man somit dran denken, dies mitzunehmen). Tipp für Warmwasser: Dusche und Waschbeckenhahn mind. 10 Minuten laufen lassen, dann wird es langsame (natürlich absolute Wasserverschwendung, aber was will sonst machen? Kaltduschen....). Preis/Leistung für die Übernachtung sehr gut.
Frühstück kann zugebucht und im Dorfladen eingenommen werden. Das Frühstück war alles in allem OK, allerdings mit 11,-- € pro Person kein Sonderangebot. Personal des Dorfladens sehr freundlich.
Abendliche Verpflegung, da wird es schwierig. In der nahen Umgebung keine nennenswerte Lokalität die zum Verweilen einlädt bzw. überhaupt vorhanden ist. Der kleine Dorfladen im Haus hat feste Öffnungszeiten. Wer die verpasst hat bezgl. Einkauf von Getränken und Verpflegung Pesch gehabt. Verbesserungsvorschlag zumindest was Getränke angeht, wäre ein entsprechender Getränkeautomat im Flurbereich.
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Joachim Sticksel
07. October 2021
Ein dickes Lob an die Mitarbeiter der Gemeinde und die Gemeinde Klausen selbst, die diese herrliche Herberge in Klausen betreuen. Auch die überaus freundlichen Damen aus dem Dorfladen, wo man seinen Schlüssel erhält gilt es hier lobenswert zu erwähnen. Nach 26 km auf dem Mosel-Camino sind wir hier bestens empfangen worden und haben eine super Nacht verbracht. Zimmer und Schlafsaal sind sauber und perfekt.
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Traugott Roser
21. September 2021
Eine richtige Pilgerherberge auf dem Eifel-Camino - mit Mehrbett-Zimmern unterschiedlicher Größe. Klasse, dass die Gemeinde und die Dorfbewohner*innen für die Gäste sorgen. Besonders hervorzuheben ist der Dorfladen mit guten Backwaren und verlockenden Torten. Die Betten und Waschräume sind prima. Sehenswert sind die Wallfahrtskirche und der alte Klostergarten. Die Gastronomie in der Nachbarschaft ist freundlich, v. a. die Pizzeria überrascht durch anspruchsvolle Küche.