Katrin Schmidt
23. July 2025
Meine komplette Familie geht seit Jahren in die Sonnenapotheke und war bisher auch immer zufrieden. Allerdings haben wir uns jetzt sehr geärgert. Das Medikament meiner Tochter war nicht vorrätig und man hatte ihr ein Ersatzpräparat ausgehändigt. Bei der Durchsicht des Beipackzettels kamen uns jedoch Zweifel und nachdem meine Tochter noch in der Testphase des Medikaments ist, war ich nicht begeistert, dass sie ein Ersatzmedikament nehmen sollte. Bei einem erneuter Besuch in der Apotheke mit dem Wunsch auf Umtausch, wurde ich abgewiesen, weil das Medikament geöffnet wurde (klar, wir hatten den Beipackzettel gelesen), die Vorschläge zur Lösungsfindung waren dann noch abenteuerlicher, wir sollten uns von der Ärztin ein neues Rezept ausstellen lassen, wobei man als Apothekerin wissen sollte, dass Kassenpatienten nicht beliebig viele Rezepte pro Quartal bekommen, aber hey - das Problem verlässt die Apotheke, erst mal gelöst. Der Vorschlag im Freundeskreis zu erfragen, ob jemand dieses Präparat vielleicht benutzt und dann weiterzugeben fand ich dann noch abenteuerlicher für ein verschreibungspflichtiges Medikament! Letzten Endes geht es nur ums Geld! Man ist nicht bereit die Konsequenzen von Mitarbeiterfehlern zu tragen. Mag an einer schlechten Fehlerkultur liegen, ist aber kein Kundenproblem. Eine gewisse Fürsorgepflicht, die man als Apothekerin meiner Meinung nach seinen Kunden gegenüber hat ist scheinbar nicht mehr wichtig. Die Sonnenapotheke hat uns als Kunden verloren - wir werden künftig eine der zahlreichen Apotheken im Umkreis aufsuchen. Konkurrenz gibt es ja zum Glück genug!