A. Hamm
22. February 2026
Ich war heute in der Notapotheke, weil mein Kind starke Ohrenschmerzen hatte. Der Apotheker hat mir ein Arzneimittel verkauft, ohne zu erwähnen, dass es sich um ein homöopathisches Präparat handelt. Das habe ich erst zu Hause beim Lesen des Beipackzettels bemerkt. Da ich Homöopathie grundsätzlich nicht benutze, bin ich sofort zurück in die Apotheke gefahren, um das Mittel zurückzugeben. Der Apotheker meinte, es sei meine Schuld und eine Rücknahme sei nicht möglich, da ich mit Karte bezahlt habe. Erst nachdem ich angefangen habe zu diskutieren, sagte er, dass ein Umtausch gegen ein anderes Arzneimittel doch möglich sei. Ich frage mich, warum das nicht von Anfang an klar kommuniziert wurde und vor allem, warum nicht direkt gesagt wurde, dass es sich um ein homöopathisches Mittel handelt. Von anderen Apothekern und auch von Ärzten kenne ich es so, dass ausdrücklich darauf hingewiesen wird. Gerade in einer Notfallsituation mit einem kranken Kind hätte ich mir mehr Transparenz und Kundenorientierung gewünscht.